SKISTÖCKE

Vor 10 000 Jahre

Ältester Skistock bekannt (aus Holz mit am oberen Ende eine Art Schaufel), gefunden in Star Carin Yorkshire, England.

Vor 6 000 Jahre

Repräsentation eines Skifahrers mit einem Stock, dargestellt auf einer Rock-Malerei in Bola, Norwegen. Auch, ca. vor 5700 Jahren, ein Skistock in Schweden gefunden.

Vor 1900    

Die meisten Skifahrer benutzten nur einen Stock*, der zum Balancieren, Bremsen und Drehen verwendet wird. Der Stock ist meistens aus Haselnuss oder Bambus, 180 bis 250 cm, ohne Griff, ohne Teller, oft mit einer sogenannten "Bremsscheibe" aus Hartholz, Metall oder Hartgummi, unten mit einer Eisenspitze. Einige Stöcke hatten oben eine Dekoration wie z. B. einen Löffel, einen Speer, eine Schaufel, einen Eispickel, etc. *Der "Englische Atlas von Moses Pitt, 1680-83" zeigt jedoch bereits zwei Stöcke, und 1843 gewann ein Finne auch mit zwei Stöcken ein Langlaufrennen in Norwegen.

 

1900-1914

Ein oder zwei 120-150 cm lange, 3-4 cm dicke Stöcke, aus Haselnuss, Hickory, Bambus oder Tonkin (widerstandsfähiger als Bambus), mit oder ohne Griffe, mit oder ohne Schlaufen, mit oder ohne Teller. Falls Teller, Durchmesser 15-20 cm, aus einem oder zwei Rattan oder Metall, befestigt am Stock mit Lederreifen, ca. 10 cm über der Spitze.

 

1914-1945  

Zwei Stöcke aus Haselnuss, Bambus oder Tonkin, 120 bis 150 cm lang, mit Ledergriff und Schlaufe. Metallblech von der Spitze bis zu dem Teller, letztere 15 bis 20 cm Durchmesser, mit einem oder zwei Rattan Ringen mit 4 Lederreifen am Stock befestigt, gelegentlich mit 4 zusätzlichen Lederreifen.

Einige Stöcke erleichtern das Wechseln der Teller, dies um sie an die Schneeverhältnisse anzupassen.

 

1930-1945

Stöcke aus Bambus oder Tonkin, öfters oft verstärkt mit Leinen oder Klebeband; Stöcke auch mit farbigem Zelluloïd beschichtet.

 

1931

Stöcke von Russer, Patent CH150336: Teller welche keine Löcher in den Stöcken erfordern sowie leicht austauschbare Griffe.

 

1932

Stöcke von Reuge, Patent CH165184: Länge einstellbar.

Stöcke von Amstutz, Patent CH164871: verstärkt mit Leinen sowie verstellbaren Griffen.

 

1934

Stöcke von John B. Dickson, Patent US1961099: Stöcke aus Stahl mit abnehmbaren Teller und Griffe.

​Aluminium- oder Legierungsstäbe wie Duraluminium, zylindrisch, etc. ​

 

1936

Stöcke von “Müro": verstellbare Länge

Stöcke aus Hickory, zum Teil mit sechseckigem Querschnitt.

1938

Konische Stahlstöcke.

1939

Weisse Stöcke (für Militär).

 

1947

Kandahar Stöcke mit einstellbarer Länge.

 

1948

Stöcke von Labor: Teller mit Metallfedern (anstelle von Lederreifen): Dadurch wird sichergestellt, dass die Teller automatisch in ihre horizontale Position zurückgeführt werden.

 

1958

Stöcke aus Aluminium (Scott)

 

1960

Stöcke von Borda, Schweiz: können als Lawinensonde verwendet werden nachdem ein Griff und die Teller entfernt und beide Stöcke ineinander gesteckt werden.

 

1960

Farbige Stöcke, später auch mit Beschriftung.

Teller aus Hartgummi oder Kunststoff mit oder ohne Außenseite aus einem Aluminiumring.

 

1968

Langlauf Stöcke aus Glasfiber

 

1970

Runde, doppelt geformte Kunststoffteller.

Griffe und Teller (ohne Ring) aus Kunststoff oder Hartgummi.

Gebogene Stöcke (für Abfahrtrennen).

 

1971

Stöcke von Tele: Verschiedene Spitzen um nach der Schneeart zu wählen.

 

1972

Dreieckige Nylonteller (für Langlauf von Liljedahl).

Gebogene Spitze unter dem Teller zu leichteren Wegnehmen des Stockes aus dem Schnee (für Langlauf von Liljedahl).

 

1974

Stöcke aus Zicral (Zink-Aluminum Legierung.

Kugelförmige "Teller" (für Abfahrtrennen).

 

1975

Kunststoffgriffe mit Handschutz (für Slalom).

Stöcke aus Kohlefaser (leichter und stärker als Stahl) wurden von Exel

Composites Co. Patentiert und ursprünglich von Langlaufrennfahrern verwendet.

 

1980

Teller aus Kunststoff oder Gummi, rund oder sternförmig ca. 7 cm Durchmesser.

Konische "Teller" (für Abfahrtsrennen).

 

1982

Stöcke aus Karbon (anfänglich für Langlauf, von Swix).

 

1989

T-förmige, doppelt geformte Griffe für Langlauf (von Swix).

 

1990

X-Light Karbon Stöcke (von Komperdell).

 

1994

Gebogene Stöcke (reduziert den Luftwiderstand) mit IPM-Technologie (Internal Pressure Molding). Mit solchen gewann Lasse Kjus die Abfahrts-Goldmedaille an den olympischen Spielen von 1994.

                           

2006

Stöcke und Griffe aus Carbon (für Langlauf von Swix)

 

2009

Stöcke aus Karbon mit Dreiecksprofil (für Langlauf - von Triac Swix) Austauschbares Teller ohne Verwendung von Klebstoffe (für Langlauf von Swix).

 

2015

Stöcke für "4-Jahreszeiten", sehr einfach und schnell über einen Knopf am Griff verstellbar (beste Neuheit des Jahres - "Stiletto").

von Kompersell).

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